Gemeindebrief

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923. Gemeindebrief (24. Juli 2016, 17.Sonntag im Jahreskreis)
- Lesejahr C -jk - >>ISSN 1611-9177<<

Liebe Leserinnen und Leser
des Gemeindebriefes aus der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de,

ein Zeltlager nur für Gruppenleiter. Tolle Idee oder doch eher Wahnsinn?

Hin und her gerissen zwischen „Ich finde es toll, dass sie mal was für sich tun und neue Ideen für die Kinderlager ausprobieren wollen“ und „Sie werden vermutlich eh nur abhängen, feiern und nicht mal ansatzweise auch nur irgendeine Idee ernsthaft verfolgen“ bin ich am letzten Sonntag zum Zeltplatz gefahren.

Was mich wohl tatsächlich erwarten wird?

Während der einstündigen Autofahrt hatte ich genug Zeit um mir die unterschiedlichsten Szenarien bei Eintreffen auf dem Platz vorzustellen.

Angekommen durfte ich feststellen, dass eigentlich genau das eingetroffen ist, was ich mir am meisten erhofft hatte.

Was das genau ist? Sie haben miteinander gespielt, sind Schlauchboot gefahren, sie haben zusammengesessen, geredet und am Abend vorher ausgiebig gemeinsam gefeiert – und das gehört eben auch dazu.

Letztlich haben sie dort genau das getan, wovon in der Bibelstelle vom heutigen Sonntag die Rede ist und wodurch das Vater Unser lebendig wird.

Sie haben aufeinander Acht gegeben, Gemeinschaft erfahren und mit logischem Menschenverstand gehandelt.

Niemand hat sich abgeschirmt und sie haben sich gegenseitig geholfen, egal wobei und zu welcher Uhrzeit.

Bewusst ist ihnen das sicher nicht gewesen und genau das macht für mich die Sache so bemerkenswert.

Sie haben es für sich und das Zeltlager verinnerlicht.

Alleine konnte hier niemand etwas reißen und nur gemeinsam die Zeit so gestalten, dass sie anschließend sagen, dass es sich gelohnt hat.

Natürlich kann man jetzt schnell sagen, dass man sich im Lager kaum aus dem Weg gehen kann und das man Zelte weder verschließen kann, geschweige denn nur für sich hat.

Dann wäre die Atmosphäre aber eine andere gewesen.

Später am Nachmittag fand der Lagergottesdienst statt, natürlich auch mit Vater Unser.

Und als wir dann dort standen, die unterschiedlichsten Charaktere und sie sich unbedingt zum Vater Unser die Hände reichen wollten, da musste ich schmunzeln und wusste, dass es die richtige Entscheidung war dieses Lager anzubieten.

So wurde das Sonntagsevangelium lebendig!

Viele Grüße,
Julia Kühling
RedaktionGemeindebrief

Das Evangelium zum Sonntag: Lk 11, 1-13

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung. Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!, wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht. Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.
Impressum Gemeindebrief St.Bonifatius:

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