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951. Gemeindebrief
(5. Februar 2017)
Lesejahr A -jk -
>>ISSN 1611-9177<<
Liebe Leserinnen und Leser
des Gemeindebriefes aus der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de,

das Mindesthaltbarkeitsdatum für verpackte Lebensmittel gibt es in Deutschland seit Inkrafttreten der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) im Jahr 1981.

Ein Thema, das immer wieder zu Diskussionen führt.

Fakt ist:

Mindesthaltbarkeitsdatum heißt nicht Verfallsdatum.

Da wundert mich dann schon, wenn auf über tausenden von Jahren altes Salz ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben wird.

Reines Salz ist unbegrenzt haltbar und verliert auch nicht an Geschmack.

Absurd wirkt daher das, was Jesus seinen Jüngern sagt.

Das Salz verliert seinen Geschmack.

Sachlich betrachtet unmöglich.

Dennoch macht diese Metapher deutlich, was Jesus sagen will:

Ihr seid dafür verantwortlich, dass etwas geschieht!

Dass sich der Geschmack des Lebens verändert.

Salz verändert seinen Geschmack nicht.

Nur den Geschmack anderer Lebensmittel.

Es gibt Würze ab und kann es zum Positiven aber auch zum Negativen verändern.

Ohne Salz bleibt das Gericht fad – das gilt für den eigenen Herd, die Imbissbude oder das Nobelrestaurant.

Nur wenn ich mich aktiv ins Leben einmische, wenn ich mein Licht voraustrage und meine Talente zum Vorschein bringen lasse, dann wird das Leben bunt.

Ohne mich kann mein eigenes Leben nicht funktionieren.

Jesus spricht auch vom Licht, dass vorausgetragen werden soll.

Wenn dieses Licht wirklich meine eigenen Talente meint, dann mache ich mich natürlich verletzlich sobald ich sie zeige – aber ich kann mit ihnen auch etwas bewirken und Menschen und Situationen prägen.

Mein Licht ist vielleicht machtlos, weil ich es schnell auspusten kann, aber es ist nicht wirkungslos.

Das Licht, das von Jesus ausgeht, das leuchtet uns heute noch.

Durch die Osterkerze.

Durch uns und unsere Taufkerzen, die an der Osterkerze entzündet werden.

Sein Licht leuchtet durch unser Licht, ist Zeichen für unsere Talente und Fähigkeiten.

Wir sind das Licht der Erde und wir sind das Salz der Erde:

Nur wir können diese mit unseren eigenen Talenten würzig und hell machen.

Wir dürfen den Geschmack nicht verlieren, indem wir immer wieder Neues sehen und wagen!

Also! Nur Mut runter vom Sofa!

Und keine Angst vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum!

Gesalzene Grüße,
Julia Kühling
RedaktionGemeindebrief

Evangelium: Mt 5,13-16

Das Evangelium zum Sonntag

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
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