#GemeindebriefStBonifatius
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25.Sonntag im Jahreskreis
18. September 2016
Lesejahr C - nl -
>>ISSN 1611-9177<<

931. Gemeindebrief

Liebe Leserinnen und Leser
des Gemeindebriefes aus der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de,

was tun, wenn man in Schwierigkeiten kommt oder schon bis zum Hals drinsteckt? Einige warten stoisch ab und tun nichts, andere reden und reden, wieder andere suchen Unterstützung bei anderen. Weitere erklären sich für die eigenen Angelegenheiten als nicht zuständig und verantwortlich. Und dann gibt es noch die, die einen genialen Einfall haben, wie sie sich aus der misslichen Lage herauswinden und befreien können.

Mit einem von der letzten Sorte haben wir es im heutigen Evangelium zu tun: Ein Verwalter macht seine Arbeit nicht wirklich gut, gibt vom Geld seines Chefs mehr aus als nötig und wirtschaftet den Laden fast an die Wand. Das bleibt dem reichen Mann nicht verborgen, und die Sache ist klar: Entlassung ist die einzige Option.

Das ist übel, und der Verwalter muss sich etwas einfallen lassen, um sein Überleben zu sichern: Deshalb lässt er die Schuldner seines Chefs kommen und erlässt diesen viel von den Außenständen.

Jesus findet das in der Parabel gut und nachahmenswert. Warum nur? Wir dürfen beruhigt feststellen, dass es Jesus nicht um Betrug geht oder schlechtes Arbeiten. Es geht ihm um die vorbildhafte Entschlussfreudigkeit des Verwalters. Der sortiert seine Chancen, kommt auf eine Idee – und schwuppdiewupp beginnt er mit der Umsetzung. Da wird nicht gezaudert und gezögert. Das, genau das und nur das, findet Jesus nachahmenswert, wenn es um den Einsatz für den Glauben an ihn geht. Entschlossen, Entschieden, konsequent.

Liebe Grüße
Norbert Lübke
Redaktion
GemeindeBrief

Lukas 16,1-13

Das Evangelium zum Sonntag

Das Gleichnis vom klugen Verwalter

Jesus sagte zu den Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen. Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein. Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich. Doch - ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.

Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er antwortete: Hundert Fass Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin und schreib «fünfzig». Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib «achtzig».

Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.

Vom rechten Gebrauch des Reichtums

Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es (mit euch) zu Ende geht. Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.

Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer (wahres) Eigentum geben? Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.

Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

Impressum Gemeindebrief St.Bonifatius:

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