Gemeindebrief

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919. Gemeindebrief (26. Juni 2016, 13.Sonntag im Jahreskreis)
- Lesejahr C -rg - >>ISSN 1611-9177<<

Liebe Leserinnen und Leser,

Mut, Tatkraft und Energie sind nicht gerade Dinge, die das heutige Evangelium versprühen.
Jesus wirkt in seinen Reden eher deprimiert, enttäuscht, schroff und abweisend.

Ich mag die letzten vier Charakterzüge.

Warum?

Weil sie mir einmal mehr zeigen, dass Jesus auch ganz Mensch ist.
Es stört und nervt ihn sicherlich, dass die Menschen immer noch nicht begriffen haben, was es heißt, sich ihm anzuschließen.
Nach all den Anfeindungen, Enttäuschungen und Entmutigungen ist der Jesus-Mensch sicher auch „angefressen“ und dünnhäutig.

Dann fällt mein Blick auf mich selbst: ?
Bin ich so radikal, wie Jesus es fordert? ?
Lasse ich alles stehen und liegen, verlasse Familie hab und Gut, um diesem Lebensideal des Zimmermanns-Sohnes zu folgen?

Ehrlich gesagt nicht.
Ehrlich gesagt gibt es eine Menge Dinge, die mir mindestens ebenso wichtig sind – vielleicht auch sogar ein bisschen wichtiger – als meine Jesus-Nachfolge. Das muss ich zugeben, wenn ich vor mir selber ehrlich bin.

Somit ähnle oder gleiche ich schon den Menschen, die eben zuerst andere Dinge zu tun haben, bevor sie Jesus folgen können.
Vielleicht fehlt es mir wie ihnen da an Mut, Tatkraft und Energie.

Wie dem auch sie: Nachdem ich den Text mehrmals gelesen habe, nehme ich mir vor mutiger bei Jesus-Entscheidungen zu sein!

Einen gesegneten 1. Feriensonntag (zumindest in Niedersachsen) wünscht

Rainer Gelhot
Redaktion
GemeindeBrief

Das Evangelium zum Sonntag: Lk 9, 51 - 62

Als die Zeit herankam, in der er in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloss sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.

Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet? Da wandte er sich um und wies sie zurecht.

Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.

Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.

Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!

Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.

Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes

Impressum Gemeindebrief St.Bonifatius:

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